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Wettbewerbsfaker

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Wettbewerbsfaker: Das Psychopathenmodell der Wirtschaftsjehovas

Der Unterbau des Politbüros (Reaganomics)

Um für das grenzenlose "Geld"drucken einen "wissenschaftlichen Unterbau" zu verbreiten, haben sich Wirtschaftsideologen die trickle down-"Theorie" ausgedacht. Nach dieser Theorie muß das Politbüro der EZB nur genug "Geld" drucken, bis irgendwann etwas bis zum gemeinen Geldesel durchtröpfelt. Faktenresitente Ideologen können den gemeinen Geldesel kaum infamer belügen, denn jeder Euro, den sich das Politbüro aus dem Hintern zieht, ist ein Euro neuer Schulden. Wenn also etwas zum gemeinen Geldesel durchtröpfelt, dann neue Schulden. Genau so sieht auch die Bilanz faktenresistenter Schuldenkacker auch aus: Nicht nur die Staatsschulden, auch die Schulden der Unternehmen und der privaten Haushalte erreichen immer neue Rekordstände. Faktenresistenz und die Behauptung des Gegenteils hat für neoliberale Wirtschaftsjehovas System, denn sie sind die, die an den immer neuen Schuldenbergen verdienen.

Besonders unverschämt: Es ist das erklärte Ziel der Schuldenkacker, eine jährliche Preissteigerung von 2 % zu erreichen. Das heißt, daß der Geldesel von zwei Seiten zerquetscht wird: Ständig wachsende Schulden auf der einen, Geldentwertung auf der anderen Seite.

Die Berge neuer Schulden, die den Banken zinsfrei bzw. geschenkt zur Verfügung gestellt werden, benutzen Wirtschaftsjehovas dazu, um Wachstum durch Preissteigerungen zu faken. Dazu installieren sie von Wettbewerb und wirtschaftlicher Aktivität freie Schneeballsysteme, die die Aktien- und Immobilienpreise ins Phantastische steigern.

Nur zur Dimension der Schneeballsysteme: Der Warenaustausch durch das neue Freihandelsabkommen der EU mit Japan hat ein Volumen von ca. 130 Mrd. EUR (60 Mrd. EUR raus, 67 Mrd. EUR rein). Der oberste Wettbewerbsfaker der EU braucht, wenn er pro Monat 80 Mrd. EUR neuer Schulden kackt, keine 2 Monate, um dem internationalen Finanzparasitentum den Gegenwert des gesamten Handelsvolumens zinslos in sein Konto zu scheißen. Der Wettbewerb um zinslose Kredite ist ein Wettbewerb um geschenktes Geld.

"Öffnung der Märkte" und der Kampf um Wohnraum

Im Kampf um Wohnraum haben Kapitalgesellschaften einen unschlagbaren Wettbewerbsvorteil gegenüber Arbeitspferdchen, Lohnsklaven und anderen Gutmenschen: Seit Hans Eichel (SPD) das Schachtelprivileg zur "Öffnung der Märkte" für internationale Finanzinvestoren eingeführt hat, kann das Finanzamt die Gewinne von Kapitalgesellschaften nicht mehr besteuern. Gründen Shareholder oder Gesellschafter eine Muttergesellschaft im Ausland, und schütten sie die Gewinne inländischer Kapitalgesellschaften an die Muttergesellschaft aus, werden auf die ausgeschütteten Gewinne in der BRD (so gut wie) keine Steuern fällig. Im Kampf um Wohnraum treten also an: Das bei jeder Bewegung abgegriffene Arbeitspferdchen gegen Heuschrecken, für die das Finanzamt ein schlechter Witz ist. Die Lügenpresse spricht von "freiem" Wettbewerb. Beispiele für das Ergebnis dieses Wettbewerbs sind Dresden, München oder die Autobahnraststätten. Es ist das Kennzeichen des neoliberalen Finanzparasitentums, daß Gewinne international legal steuerfrei verschoben werden können.

Der Kampf um Null Steuern für die Globalisierungsmafia

Da seit der von Hans Eichel (SPD) im Bundestag durchgebrachten "Öffnung der Märkte" für internationale Finanzinvestoren die Gewinne von Kapitalgesellschaften nicht mehr besteuert werden können, sollten zunächst die Inhaber von Kapitalgesellschaften besteuert werden. Dazu müßten sie ihre Gewinne freiwillig in der Einkommensteuererklärung eintragen. Ein Witz, denn diese Eintragungen sind für das Finanzamt nicht überprüfbar. Es handelte sich um eine reine Idiotensteuer. Das Bundesverfassungsgericht hat dem Bundesfinanzminister jedoch die Erhebung von Steuern, die nur Idioten zahlen, verboten.

Eigentlich hätte der Bundestag die sogenannte "Öffnung der Märkte" durch Hans Eichel wieder rückgängig machen müssen, damit Gewinne wieder dort besteuert werden können, wo sie anfallen und wo die Finanzämter die volle Kontrolle haben: In den inländischen Kapitalgesellschaften. Bundesfinanzminister wischen sich jedoch gerne in "freien" Wettbewerb mit dem Grundgesetz und Urteilen des Bundesverfassungsgerichtes den Hintern. Zwar nicht provokativ, dafür aber umso effektiver.

Die neue Idiotensteuer des Peer S.

Als Antwort auf das Verbot, Kapitalerträge mit einer Idiotensteuer zu besteuern, hat Peer S. die Einkommensteuer auf Kapitalerträge gestrichen und durch die Abgeltungssteuer ersetzt. Die ist nicht nur als Steuererleichterung für Reiche und als Eurograb für den gemeinen Geldesel konstruiert, sondern Peer S. hat mit der Abgeltungssteuer auch gleich diejenigen zu seinen Steuereintreibern gemacht, die ihn am besten betrügen können: Banken und Finanzindustrie. Die stehen nicht nur zu Diensten, ganz legal auf Kapitalerträge keine Steuern zu zahlen, sondern hatten mit den von ihnen ausgestellten Steuerbescheinigungen noch viel geileres im Programm: Sich Steuern erstatten zu lassen, die nicht gezahlt wurden. Besonders einfach ist das Betrügen, weil der geniale Peer S. die Besteuerung von Kapitalerträgen durch die Abgeltungssteuer anonymisiert hat. Da das Finanzamt von niemandem wissen kann, wieviel Steuern er auf Kapitalerträge gezahlt hat, muß es sich auf die von der Finanzindustrie ausgestellten Steuerbescheinigungen verlassen und kann kaum prüfen, ob die Steuern, die sich jemand erstatten läßt, überhaupt abgeführt wurden. Da die Finanzämter aufgrund der Anonymisierung eine Prüfung und das Nachhalten der Steuerbescheinigungen nicht auf die Kette bekommen, werden eingereichte Steuerbescheinigungen im Gegensatz zu allen anderen Belegen immer einbehalten. Seit Peer S. hat das Wörtchen "Idiotensteuer" eine ganz neue Bedeutung bekommen. Mit der Einführung der Abgeltungssteuer wurde die Idiotenfrage nach zu versteuernden Kapitalertägen einfach umformuliert und durch die neue Idiotenfrage "Unterhalten Sie auf Dauer angelegte Geschäftsbeziehungen zu Finanzinstituten im Ausland?" ersetzt. So kann man sich natürlich auch den Hintern wischen.

Die Standardtaktik neoliberaler Wirtschaftsjehovas: Genau das, wovon man groß tönt, sabotieren

Peer S. hat gerne groß herumgetönt, Gewinne dort zu besteuern, wo sie anfallen. Doch wie bei neoliberalen Wirtschaftsjehovas üblich, hat er genau das, wovon er groß getönt hat, sabotiert. Seit wann sind Banken die Quelle der Gewinne von Kapitalgesellschaften? Banken verschieben nur deren Gewinne, stellen falsche Steuerbescheinigungen aus und und können durch die Anonymisierung besonders leicht betrügen. Leider hat das Bundesverfassungsgericht die "Öffnung der Märkte" für internationale Finanzinvestoren und ihre "Weiterentwicklung" durch die Idiotensteuer von Peer S. bisher nicht für nichtig erklärt. Im Gegensatz zum Einkommen von Heuschrecken wird jeder Depp, der arbeitet, mit einer Einkommensteuer besteuert, und zwar persönlich unter Angabe von Name, Anschrift, Geburtsdaten, Beruf, Religionszugehörigkeit ...

Die Faker und Clowns in Diensten neoliberaler Wirtschaftsjehovas (1)

Der König der Geldwäscher und Schwarzgeldanleger wußte lange Zeit von alldem nichts, denn er kommt aus dem Sicherheitsapparat. Nach der öffentlich aufgeführten Empörung über die Panama-Papers mußte für den besorgten Bürger eine law and order Show abgezogen werden (genannt 10 Punkte Plan), damit der Glaube an den Rechtsstaat aufrecht erhalten wird. In typischer Bullenmanier wurde den Geldeseln der Nation suggeriert, die schwarze Null könne das, was ihre beiden Vorgänger an "Steuergesetzen" verbockt haben, mit Polizeimethoden gerade biegen. Der Glaube, die Finanzämter aller Welt würden in der BRD ansässige Steuersubjekte, die Einkommen durch ausländische Kapitalgesellschaften erzielen, automatisiert an deutsche Finanzämter denunzieren, ist der Kinderglaube, den Fake-Vopos gerne im Milieu besorgter Bürger und Blockwarte verbreiten. Natürlich hat der König der Geldwäscher und Schwarzgeldanleger nichts geändert: In der BRD ansässige Personen können nach wie vor ihre Gewinne über Schachtelkonstruktionen legal (weitestgehend) steuerfrei ins Ausland verschieben. Wer sich an seinem im Ausland steuerfrei angesparten Vermögen erst bedient, nachdem er ins Paradies oder die Yacht eingezogen ist, handelt ebenfalls völlig legal. Wer nicht in der BRD lebt, nutzt schließlich keinerlei "Service" oder Infrastruktur der BRD und zahlt hier folglich auch keine Steuern. Nur wer sich an seinem steuerfrei verschobenen Vermögen voreilig bedient, während er noch in der BRD steuerpflichtig ist, handelt dümmer als die Polizei erlaubt. Der könnte mit etwas Pech und ohne Vorkehrungen gegen die "automatisierte Meldung" trotz der von Peer S. eingeführten Anonymisierung in einigen Ländern schneller auffliegen. Diese Fälle kann man dann in der Lügenpresse begutachten. Wer dumm genug ist, die legalen Methoden nicht zu nutzen, macht den Boris B. oder Uli H. und wird der beste Freund vom Finanzamt.

Die Faker und Clowns in Diensten neoliberaler Wirtschaftsjehovas (2)

Sogenannte "Sicherheitsexperten", die an der Kette neoliberaler Wirtschaftsjehovas liegen, sind nur Faker, die für besorgte Bürger den Clown machen. Die immer neuen Zähnchen des Polizei- und (Konto)Überwachungsstaates sind nur für Geldesel, besorgte Bürger und Idioten bestimmt. Alle anderen lachen darüber, denn für sie wurden dem Hund alle Zähne gezogen. Für neoliberaler Wirtschaftsjehovas und die Globalisierungsmafia sind die legalen Möglichkeiten, Gewinne global steuerfrei verschieben zu können, systemrelevant. Diese Möglichkeiten nutzten Unternehmen des Bundes sogar selbst. Nur der Geldesel wirft sein Geld für irgendeine Null zum Fenster raus.

Würde man das von Hans Eichel eingeführte Ineinanderschachteln von Kapitalgesellschaften zum steuerfreien Verschieben von Gewinnen -im Jargon der Hugenbergpresse: Öffnung der Märkte für internationale Finanzinvestoren- rückgängig machen, wären die Finanzämter wieder in der Lage, die Gewinne von Kapitalgesellschaften zu besteuern. Die Rechtsstaatfaker und law and order-Clowns mit ihrer "jedes Konto ist verdächtig"-Idee ständen wieder dem Arbeitsmarkt zur Verfügung und bräuchen sich auch nicht mehr darum scheren, wo jemand lebt. Das Land, in dem versteuertes Einkommen verbraucht wird, geht die Faker ohnehin einen Dreck an, denn um die BRD ist keine Mauer, und die "Reichsfluchtsteuer" ist Geschichte.

Das Wettbewerb genannte Master/Slave-Modell der Wirtschaftsjehovas

Jeder Unternehmer, der sich über eine ausländische Kapitalgesellschaft an inländischen Kapitalgesellschaften beteiligt, darf sich seit Hans Eichels Öffnung der Märkte als internationaler Finanzinvestor bzw. Master betrachten. Die Slaves werden optimal benutzt, indem man möglichst wenig anfaßt, sondern nur "umstrukturiert" oder eine Monopolstellung ausnutzt. Das Umstrukturieren ist eine besonders geile Nummer, weil man dadurch ohne dreckige Finger und Steuern die Lohnkosten drücken kann, indem Dienstleistungen an Sub- oder Subsubunternehmen ausgelagert werden, die einem gehören und deren Mutter wiederum im Ausland sitzt. Das Master/Slave-Modell hat Hans Eichel (SPD) so gewollt, er hat nur andere Begriffe verwendet. Das Geheimnis des Wettbewerbs: Sobald Mutterkonzerne beginnen, Slaves oder Teile davon am internationalen Sklavenmarkt rotieren zu lassen, können sie von den Banken geschenkt zur Verfügung gestellten Schulden profitieren. Der Idiot, der sich von der Lügenpresse jeden Tag den Wettbewerb und die Vorzüge harter Arbeit erklären läßt, kann im Wettbewerb der Lügen nur schwer den Wettbewerb um geschenktes Geld erkennen, denn dieser Wettbewerb widerspricht allen "Werten", durch die die Lügenpresse den arbeitsgeilen Lohnsklaven vorkonditioniert hat.

Geschenktes Geld: Geheimnis des Glaubens neoliberaler Wirtschaftsjehovas und Motor im perversen Wettbewerb der Preistreiber

Die Master arbeiten nach dem Motto: Jeden Morgen steht ein neuer Master auf, der noch mehr für meine Immobilien oder Firmen(anteile) zahlt. Solange die EZB in gigantischem Ausmaß neue Schulden kackt und den Banken geschenkt Kredite zur Verfügung stellt, werden immer neue Gesellschaften, Immobilienfonds, "Investoren" ... auf Pump finanziert, die auf immer weiter steigende Preise wetten können. Dadurch bewegen sich die Aktien- und Immobilienmärkte losgelöst von Wettbewerb und wirtschaftlicher Aktivität stets nach oben. Bis zur nächsten Krise. Dann haben die Schuldenkacker und Wachstumsfaker der EZB ausgeschissen.

Für die Master ist das Spiel risikolos. Die letzten im Schneeballsystem um geschenktes Geld beißen zwar die Hunde, aber für Banken, Investoren, Fonds etc. existieren nur zahnlose Hunde: An legal ins Paradies umgeleitetes Geld kommt niemand ran, und die Haftung ist auf die Gesellschafteranteile begrenzt. Systemrelevante Banken, die größten und verrottetsten Schuldner, halten dem Finanzminister einfach ein Gun an die Schläfe, und schon bezahlt den Schaden wie zuletzt 2007 die Allgemeinheit. Seit Hans Eichels "Marköffnung" für internationale Heuschrecken ist es der Sinn von Kapitalgesellschaften, ohne Haftung Gewinne auf die Yacht umzuleiten.

Das Drehbuch internationalen Finanzparasitentums

Die Privatisierung der Autobahnraststätten durch Wissmann (CDU)/Müntefehring (SPD) ist ein Prototyp, der gleich drei Fraßmuster internationaler Heuschrecken aufweist: Mit geliehenem Geld den Preis des Sklaven aufzupumpen, zum Schaden der Beschäftigten und Kunden umzustrukturieren sowie eine Monopolstellung auszunutzten.

JahrBesitzerKaufpreis auf dem Sklavenmarkt (EUR)Wertsteigerung
1998Lufthansa, Apax Fonds, Allianz Capital Partnersca. 614 Mio.
....
2004Terra Firma Capital Partners1,1 Mrd.79 % (468 Mio.)
....
2007Terra Firma Capital Partners und Infrastrukturfond RREEF (Deutsche Bank)2,4 Mrd.118 % (1,3 Mrd.)
....
2015Allianz Capital Partners, Münchener-Rück-Tochter MEAG, Abu Dhabi Investment Authority, kanadische Infrastrukturfonds Boreali Infrastructure3,5 Mrd.25 % (600 Mio.)*

* unter Berücksichtigung des Zukaufs des Raststättenbetreibers AXXE (500 Mio. EUR) durch die Vorbesitzer. Damit ist in 17 Jahren der Preis am Sklavenmarkt durch die Rotation der Besitzer von ca. 614 Mio. EUR auf 3 Mrd. EUR explodiert. Eine Traumrendite für Wettbewerbsfaker. Nur Faker und Systemclowns schaffen es, bei der Liste von Sklavenbesitzern von einer "Förderung des Mittelstandes" zu sprechen.

Eine der wichtigsten Eigenschaften von Kapitalgesellschaften ist das Privileg, unter fremdem Namen Geschäfte machen zu dürfen. Die aufgeführten juristischen Personen sind nur Strohmänner, die gerne als Bosse posierenden Aufsichtsräte und Vorstände nur deren Angestellte. Häufig werden Strohmänner ineinander geschachtelt und viele Strohmänner haben ihren Sitz in Steuerparadiesen. Auf die eigentlichen Sklavenbesitzer stößt man erst, nachdem man alle Strohmänner durchlaufen und Name, Anschrift, Geburtsdaten, Wohnort etc. der natürlichen Person(en) ermittelt hat, die sich hinter der letzten juristischen Person verbirgt. Aber selbst diese natürliche Person kann wiederum nur ein Strohmann sein, die ihrem Besitzer gehört.

Die Hintermänner, also die eigentlichen Sklavenbesitzer, outen sich nur in Ausnahmefällen. Besonders virulent sind die Fälle, in denen Sklavenbesitzer eine (politische) Mission verfolgen. Beispiele dafür sind der ungewählte "Demokratiefreund" George Soros oder der Sklavenzerleger Paul Elliot Singer. Obwohl dieser Milliardär mit weniger als drei Prozent und damit unter der meldepflichtigen Schwelle bei Thyssenkrupp eingestiegen ist, macht sich beim Sklaven Panik breit. Das hat einen einfachen Grund: Schafft es der Milliardär, die Investmentgesellschaften Cevian Capital (15,08 %), BlackRock (3,06 %) und Franklin Mutual Adviser (2,98%) von seinem Konzept des Schlachtverkaufs zu überzeugen, und die Chancen stehen nicht schlecht, vereinigt er mehr Stimmen als die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung (20,93 %).

Die restlichen 57,95 % im Streubesitz sind Volksaktie bzw. "stupid money", das keine eigene Geschäftspolitik verfolgt, sondern de fakto jeden Mist mitmacht, der vorgeblökt wird. Soviel zur Intelligenz des Marktes. Wenn also nicht mehr die Krupp-Stiftung vorblökt, sondern Paul Elliot Singer und Verbündete, könnte auch der Streubesitz sehr schnell begreifen, daß man durch den Schlachtverkauf von Thyssenkrupp sehr viel Schotter machen kann. Den Geruch des Blutes dokumentiert der Kurssprung der Aktie, nachdem der Einstieg der Heuschrecke ruchbar wurde. Selbst die Lügenpresse tut sich mittlerweile schwer, die erzielbaren Renditen mit Wettbewerb zu erklären. Außer Schlachten und für die Einzelteile Käufer zu finden, die mit geliehenem Geld noch mehr zahlen als für den alten Sklaven hingelegt wurde, weil jeder "Investor" dank der Schuldenkacker risikolos auf steigende Kurse wetten kann, passiert höchstens noch eine "Umstrukturierung". So werden Unternehmen gekillt, während Paul Elliot Singer und andere ihr Geld "arbeiten" lassen.

Vom 01.01.1968 bis zu seinem Tode am 30.07.2013 war Berthold Beitz 44 Jahre lang Vorsitzender und geschäftsführendes Mitglied des Kuratoriums der Krupp-Stiftung. Auch wenn der offizielle Zweck der Stiftung mit "Förderung gemeinnütziger Ziele in Wissenschaft und Forschung, Erziehungs- und Bildungswesen, bla, bla, bla" angegeben wird, der Auftrag lautet: Jedem das Genick zu brechen, der das Unternehmen schreddern will. Ansonsten ist auch der Gemeinnutz schnell beendet, denn ein zum Gemeinnutz geführtes Unternehmen widerspricht dem Wettbewerbsverständnis von Pychopathen. Wettbewerbspsychopathen sehen den Gemeinnutz nur, wenn er in ihre Taschen fließt. Beitz hatte selbst als 99-jähriger Greis seinen Auftrag souverän erledigt, denn solange der Alte lebte, hat er dafür gesorgt, daß die Krupp-Stiftung eine Sperrminorität hält. Kaum war seine Leiche kalt, war die Sperrminorität auch schon futsch: Am 3. Dezember 2013 haben Versager durch ihre Zustimmung zu einer Kapitalerhöhung die Sperrminorität der Stiftung verloren und Thyssenkrupp für das internationale Finanzparasitentum geöffnet. Jetzt brechen andere das Genick.

Einer der größten Strohmänner überhaupt ist Blackrock. Der als Boß posierende Aufsichtsratsvorsitzende der BRD-Abteilung dieses Strohmannes ist Friedrich Merz (CDU). Mit Wolfgang Clement (ex-SPD) hat er die "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" aus der Taufe gehoben. Auch wenn keiner besser über Soziale Marktwirtschaft reden kann als Friedrich Merz, zutreffender wäre der Name "Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft". Und keiner kann Langzeitarbeitslosen besser als Wolfgang Clement erklären, was Parasiten sind.

Der konkurrenzlose "Wettbewerb" des obersten Wettbewerbfakers

Keiner greift abartiger zu und keiner strippt Arbeitspferdchen und Lohnsklaven besser von Eigentum als der Herr Finanzminister. Wählen hilft auch nichts, denn seit Jahren steigt das Steueraufkommen parteiunabhängig etwa doppelt so schnell wie das Wirtschaftswachstum. Bei 21 % Einkommensteuer inkl. Soli und Kirchensteuer (ab 29.700.- EUR zu versteuerndem Einkommen, 2017) und 19 % Märchensteuer (zusammen 40 %) sind allein durch diese beiden Steuern bereits der komplette Montag und Dienstag zwangskollektiviert. Schließlich gibt niemand das Geld der Geldesel besser aus als staatliche Funktionäre. Für Unternehmer sieht das Spiel etwas anders aus, denn Unternehmer sind keine Sozialismusmusfans.

Die einzige Steuer, die man als Unternehmer von seinem Privatkonto zahlt, wenn man sich nicht legal durch eine Schachtelkonstruktion davon befreit, ist die Einkommensteuer. Jede andere Steuer, mit der die Faker angeblich Unternehmen besteuern, wird an den Kunden durchgereicht (Märchensteuer), auf den Kunden umgelegt (Lohnsteuern, Gewerbesteuer, Maut, Energiesteuern, Grundsteuer, ...) oder durch Abschreibung zum Teil mehrfach wieder reingeholt (Märchensteuer, Grunderwerbssteuer). Nicht nur internationale Konzerne, jeder kleine Handwerker arbeiten so, denn sonst kann er gleich seinen Laden zumachen. Sobald man in der BRD etwas anfaßt, hat man nicht nur Dreck an den Fingern, sondern es werden Steuern fällig. Arbeitspferdchen, Lohnsklaven und Geldesel stehen am Ende der Kette und packen laufend in die Scheiße, denn sie reichen keinerlei Steuer weiter, und Abschreibungsmöglichkeiten sind im Vergleich zu Unternehmen ein Witz.

Finanzinvestoren, also Unternehmer, die nichts anfassen, sondern nur ihr Geld arbeiten lassen, kennen erst garnicht die Einkommensteuer, sondern nur die Idiotensteuer des Peer S. und natürlich die vorgezeichneten Wege der Heuschrecken (wer schrieb Peer S. die Gesetze?), wie man diese Idiotensteuer legal eliminiert.

Die guten Taten der Verfassungsfeinde

Da 100.- EUR nicht für jeden das Gleiche sind, erfordert die Gleichheit vor dem Gesetz (Art. 3. GG), daß höhere Einkommen mit höheren Steuersätzen belegt werden. Das Bundesverfassungsgericht hat mehrfach bestätigt, daß alle Bürger so heranzuziehen sind, daß sie entsprechend ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit gleich behandelt werden. Die Kernkompetenz von Finanz- und Innenministern des Bundes ist aber das Aushöhlen der verfassungsmäßigen Ordnung. Je geringer das Einkommen, desto höher der Steuersatz, mit dem Märchensteuer, Energiesteuern, Mautsteuern, KFZ-Steuer, Grundsteuer ... zu Buche schlagen, während privilegierte Investoren für in der BRD erzielte Gewinne nicht mal Einkommensteuer zahlen.

Eines der schönsten Blutbäder und Template der Wettbewerbsfaker im internationalen Immobilienmarkt

Wenn im Wettbewerb um billige EZB-Schulden der Glaube an höhere Preise versiegt, versagt der Preissteigermechanismus der Wettbewerbsfaker (morgen steht einer auf, der noch mehr zahlt), und es beginnt ein Blutbad. Eines der schönsten Blutbäder und exemplarisch für das Vorgehen der Wettbewerbsfaker in Europa haben sich internationale "Investoren" für den spanischen Immobilienmarkt einfallen lassen. An nicht kreditwürdige spanische Geldesel wurden Immobilienkredite nach dem Motto rausgehauen: In fünf Jahren steigt der Wert der Immobilie auf das Doppelte, d.h. in fünf Jahren habe der Geldesel nicht nur den Kredit raus, sondern mache auch noch Gewinn. Nur diese Fiktion permanenter Preissteigerungen hat Banken überhaupt erst erlaubt, ihre bei der EZB aufgenommenen Kredite auf nicht kreditwürdige Geldesel abzuladen. Genau wie die Master sollte der gemeine Geldesel durch steigende Preise geschenkt gewinnen. Allerdings wurde das Spiel der Master mit ein paar kleinen "Schönheitsfehlern" an den gemeinen Geldesel adaptiert.

Erster "Schönheitsfehler": Der gemeine Geldesel ist keine haftungsbeschränkte Kapitalgesellschaft und schon garnicht ein Immobilienfond in einem Steuerparadies, sondern arbeitet seine Schulden persönlich ab. Sobald sich die Fiktion von Gewinnen in Luft auflöst, ist das Geschäftsmodell der Banker sehr schnell identisch mit dem Zuhältermodell: Hilflosigkeit ausnutzen und die Schulden des Arbeitspferdchens schneller aufblasen, als es sie abarbeiten kann. Entsprechend ist das Ansehen des Zuhältergewerbes.

Zweiter "Schönheitsfehler": Der "Wettbewerb" ist so aufgezogen, daß nur Banker, Zuhälter, Bauunternehmer, Spekulanten und andere Preistreiber Gewinne durch Preissteigerungen realisieren können. Wo ist der Gewinn, wenn der Geldesel für das Doppelte verkauft, für etwas Äquivalentes aber auch das Doppelte hinlegen muß? Kein Selbstbewohner (ob mit oder ohne Kredit) kann durch Immobilienpreissteigerung einen Gewinn realisieren.

Daß das Schneeballsystem der Wettbewerbsfaker erst zusammenbricht, sobald der Markt köderbarer neuer Geldesel leergefegt ist, macht das Blutbad so effektiv: In Spanien wurden ca. 1 Mio. Wohnungen in den Sand gesetzt, die seit dem Kollaps zum großen Teil leerstehen. Die Preise sind zwar in den Keller gefallen, trotzdem es gibt kaum nichtinstitutionelle Käufer, denn die meisten Geldesel, die sich wie ein Master gefühlt haben, sitzen auf einem Berg von Schulden, die in keiner Relation zum heutigen Wert ihrer Immobilie stehen.

Statt die Kredite der Geldesel bei den Banken zu retten, rettet der Staat die Kredite der Banken bei der EZB. Das versetzt Banken in die wunderbare Lage, gemeine Geldesel, die ihren Kredit nicht bedienen können, massenhaft aus ihren Wohnungen jagen und diese verfallen lassen zu können. Schließlich möchten internationale "Investoren" die Immobilienpreise für eine Neuauflage des Modells so schnell wie möglich wieder hochjagen, denn das nennen Wirtschaftsexperten "Wachstum". Der eigentliche Witz: Die, die aus ihren Wohnungen geflogen sind, zahlen auch vor der Tür den Bankkredit für ihre verfallenden Immobilien durch steigende Steuern, drastisch sinkenden Leistungen des Staates und Privatisierung/Schließung staatlicher Infrastruktur weiter ab.

Für auf staatlicher Wohlfahrt lebende Wettbewerbsjehovas ist es idiotisch, Leerstand der abbezahlt wird, statt verfallen zu lassen auf den Markt zu werfen, denn dann fallen die Preise für Immobilien noch tiefer in den Keller. Im Unterschied zum gescheiterten Kommunismus setzt das Politbüro der EZB den auf Arbeit statt auf Wohlstand getrimmten Geldesel nicht in die Bruchbude, sondern vor die Bruchbude. Alles andere macht den auf Wettbewerb trainierten Geldesel zu weich. Im System der Wettbewerbsjehovas ist selbst vor-der-Bruchbude natürlich nicht quasi zum Nulltarif, sondern "Vater Staat" hilft den Banken und sorgt dadurch dafür, daß auch vor der verfallenden Bruchbude weiter abbezahlt wird, während die Master astronomische Gewinne auf die Yacht geschaufelt haben und ganz geil darauf sind, ihr Wachstumsmodell zu wiederholen! Egal wo.

Ökonomischer Terror: Das Ende des Wettbewerbs

Ohne "checks and balances" endet der sogenannte "freie Wettbewerb" in der Politik in politischem Terror, in der Wirtschaft in ökonomischem Terror. Wie im politischen System existiert Wettbewerb nur solange, wie "ckecks and balances" dafür sorgen, daß die Kontrahenten auf Augenhöhe spielen. Nur dadurch wird sichergestellt, daß ein Wettbewerb stattfindet, der für alle produktiv ist. Kann eine verschwindend kleine Minderheit den Rest über den Tisch ziehen, ist der Wettbewerb zu Ende und Unfriede garantiert.

Für das neoliberale Finanzparasitentum ist auch über 70 Jahre nach den Nazis immer noch das Ausrottungsmodell Grundlage des Wettbewerbs: "Wachsen oder sterben". An den Nazis kann man sich orientieren, wohin das führen kann. Richtig heißt es in der Evolution sich geschlechtlich fortpflanzender Lebewesen natürlich "Wachsen und Sterben". Die Evolution ist auch kein Wettbewerb, in dem einer alle anderen auffrißt und nur der stärkste überlebt, sondern eine Theorie zur Erklärung der Vielfalt der Arten. Sogar Schmetterlinge besetzen ihre Nische. Ansonsten bestimmt die Evolution in erster Linie der Zufall. Daher ist sie nicht vorhersagbar.

Die Worte "Schmetterlinge, Zufall und nicht vorhersagbar" sind nicht nur für die Ausrottungstheoretiker unter den Wettbewerbsideologen, sondern für jeden sogenannten "Wirtschaftswissenschaftler" Gift, denn diese Worte unterminieren ihr Credo: Der Lohnsklave müsse nur hart genug arbeiten, um im Wettbewerb nicht unterzugehen. Ein klein wenig abgewandelt, das Orginal heißt natürlich: "Arbeit macht frei." Experimentell multimilliardenfach widerlegt. Für viele Wettbewerbsjehovas selbst ist die Arbeit natürlich nicht der Sinn des Lebens. Stattdessen orientieren sie sich im Wettbewerb, sich vom Arbeitspferdchen Reichtümer auf die Yacht schaufeln zu lassen, mehr am Wettbewerb der Natur: Mit geringst-möglichem Aufwand ein möglichst angenehmes Leben zu führen. In der Natur ist dazu alles erlaubt.

Als es in der BRD noch nicht neoliberale Systemparteien, sondern Volksparteien der Mitte gab, waren beide stets darauf bedacht, den Wettbewerb durch Chancengleichheit und das Solidarprinzip zu fördern. Dazu zähl(t)en freie Bildung, gleicher Zugang zu einer bezahlbaren Krankenversorgung, bezahlbares Wohnen, freie Berufswahl, jeder kann von seiner Arbeit leben, eine öffentliche Infrastruktur, ein alle gleich belastendes Steuersystem, Gleichheit vor dem Gesetz, ... Wohin ökonomischer Terror führt, machen die USA gerade vor: Elimination der wirtschaftlichen Mittelschicht, Elimination der politischen Mitte, Unterminierung der Wettbewerbsfähigkeit, internationales Finanzparasitentum, zunehmende Spaltung der Gesellschaft, Verlust der internationalen Stellung, idiotische Kriege ...

Der windige Mauthorst, sein Heimatclown und Häuserkampf in Bayern

Um die CSU-gesteuerte Bayerische Landesbank nach ihrer Zockerei (US-Immobilienspekulation, gleiches Modell wie in Spanien) und ihrem Expansionsdesaster (HypoAlpeAdria) mit über 10 Mrd. EUR Steuergeldern vor dem Bankrott retten zu können, mußte die BayernLB ihre Ableger DKB Immobilien AG (25.000 Wohnungen) und die GBW (32.000 Wohnungen) verkaufen.

Sogar die, die nichts dagegen haben, daß in der BRD lebende Ausländer in der BRD auch Immobilien erwerben dürfen, können nur noch kotzen, wenn der bayrische Heimatclown zum Nachteil aller, die in Bayern leben, 57.000 Wohnungen an international operierende Landgrabber verhökert. De fakto können sich dadurch Personen aus aller Welt Grundbesitz in Bayern unter den Nagel reißen, ohne Bayern jemals gesehen zu haben. Aber der bayrische Heimatclown ist auch bayrischer Finanzminister, der wie jeder andere neoliberale Systemclown die lokale Bevölkerung unter den Bus internationaler Finanzinvestoren wirft. Deren "internationaler Wettbewerb" auf dem Wohnungsmarkt dient einem einzigen Zweck: Die Immobilien- und Mietpreise immer weiter hochzujagen, obwohl für 40 % der Mitte die Welt seit 20 Jahren stagniert, die Preise also fallen müßten. Während der bayrische Heimatclown Kreuze aufhängt, unterstützt der bayrische Finanzminister internationale Heuschrecken. Während der bayrische Heimatclown Mittelpunkte einweiht, erfreut sich der bayrische Finanzminister seines Fakewachstums. Während der bayrische Heimatclown mit Flüchtlingen eine neue Judenente gefunden hat, sorgt der bayrische Finanzminister dafür, daß Arbeitspferdchen, Geldesel und Lohnsklave immer mehr arbeiten müssen, um zu wohnen. Der bayrische Finanzminister und international operierende Landgrabber sind sich einig: Wer heute arbeitet, arbeitet morgen noch ein wenig mehr, denn so wird er optimal abgegriffen.

Gibt es nur kleine Vermieter, existiert ein Wettbewerb auf Augenhöhe, bei dem Mieter und Vermieter als Sieger vom Platz gehen. Das Spiel ändert sich, sobald Kapitalgesellschaften mit tausenden, zehntausenden oder gar hunderttausenden von Wohnungen ins Spiel kommen und beginnen, ihre Marktmacht auszunutzen. Im Immobilienmarkt einer Stadt kommen bereits ein paar tausend Wohnungen einer Monopolstellung gleich. Diese Quasimonopolisten können ihre Preisvorstellungen einfach diktieren, indem sie darunter nichts anbieten. Damit ist der Wettbewerb beendet. Besonders fatal: Sobald die kleinen Vermieter merken, aus welcher Richtung der Wind weht, hängen die sich dran und haben ebenfalls nichts unter dem Preis der großen Player anzubieten. Wie bei den Operationen der Sklavenzerleger im Aktienmarkt reicht auch im Immobilienmarkt eine relativ kleine Initialzündung, um phantastische Geschäfte auf Kosten der Allgemeinheit zu machen. Quasimonopole locken automatisch international operierende Heuschrecken an, und die Schäfchen des bayrischen Heimatclowns dürfen sich an den finanzmarktgetriebenen Preissteigerungen der Wettbewerbsfaker im Auftrag des bayrischen Finanzministers erfreuen.

Statt wie Heimatclowns in Afrika Teile der Heimat international operierenden Heuschrecken zum Fraß vorzuwerfen, hätte der bayrische Heimatclown die Wohnungsgesellschaften auch zerschlagen können, um die 57.000 Wohnungen einzeln für die in Bayern lebenden Menschen auf den Mark werfen. Diese Menschen haben diese Wohnungen bereits einmal bezahlt (siehe spanisches Modell)! Der bayrische Finanzminister denkt aber gar nicht daran, denn fallende Preise und ein echter Wettbewerb, von dem alle profitieren, sind ihm ein Graus. Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum ist verordnet. Gesellschaften mit 25.000 bzw. 32.000 Wohnungen kauft nicht jeder. Der Kauf dieser Gesellschaften ist ein sehr eingeschränkter und wenig transparenter Wettbewerb, dafür aber für Finanzinvestoren umso lukrativer.

Während der bayrische Finanzminister in seiner Heimat das Landgrabbing internationaler Investoren freiwillig unterstützt, um Wachstum zu faken, haben die Finanzminister afrikanischer Staaten das Gun des IWF oder der EU an ihrer Schläfe. Diese Finanzminister gehen im Auftrag internationaler Investoren naturgemäß nicht ganz so subtil vor, wenn es darum geht, überzählige Arbeitspferdchen zu vertreiben oder zu entsorgen. Für deutsche Heimatclowns beginnen im Süden dagegen die Länder, in denen nicht gearbeitet wird, denn dort liegen bevorzugte Urlaubsziele der Deutschen.

Viele Pferdchen müssen um zu überleben so hart arbeiten, daß sie das Risiko eingehen, im von der Nato "befreiten" Libyen auf dem neuen Sklavenmarkt zu landen oder im Mittelmeer zu ertrinken. Der windige Mauthorst will diese Pferdchen abschrecken, der bayrische Heimatclown spricht von Touristen. Zu lange in der Sonne gestanden und schon braun geworden?

Wer sich in Bayern in der Flüchtlingsdiskussion eine Judenente aufbinden läßt und die Partei des windigen Mauthorst wählt, hat vielleicht noch nicht verstanden, in welchem Boot er sitzt. Der wird sich noch wundern, welcher "Ausländer" durch die neue PKW-Maut nicht nur ansatzlos überwacht wird, sondern diese neue Steuer auch bezahlt. Schließlich hat der bayrische Heimatclown gerade eine neue bayrische Wohnungsbaugesellschaft eingeweiht, und der bayrische Finanzminister wird dafür neues Geld auftreiben müssen.

Die inländischen Wettbewerbsverzerrungen im Kampf um Wohnraum

Um den steuerbefreit erzielbaren Gewinn der Master ausreichend anzuheben, existieren bereits für inländische Kapitalgesellschaften Steuergeschenke, von denen jeder Depp, der arbeitet, nur träumen kann. Eine Kapitalgesellschaft schreibt jede Investition in Wohnraum zu 100 % ab, während Esel oder Arbeitspferdchen, die ihren Wohnraum selbst bewohnen, nichts abschreiben. Einmal in eine Kapitalgesellschaft eingeführt, fällt für den Erwerb von Wohnraum nie wieder Grunderwerbssteuer an. Daher können Kapitalgesellschaften Wohnraum besonders leicht im "freien" Wettbewerb zwischen verschiedenen Besitzern rotieren lassen, um mit geschenktem Geld die Preise hochzujagen.

Warum dürfen Kapitalgesellschaften Wohnraum besitzen?

Welche Daseinsberechtigung hat eine Kapitalgesellschaft, in der keine Geschäftsidee verfolgt wird, um Arbeitsplätze, Innovation, Fortschritt und Wettbewerb zu fördern, sondern deren einziges Geschäftsmodell Steuersparmodelle und steuergeförderte Preistreiberei ist? Gibt es außer diesem parasitären Geschäftsmodell überhaupt einen Grund, weshalb einer Kapitalgesellschaft erlaubt sein sollte, Wohnraum zu besitzen? Die Zeiten, in denen Kapitalgesellschaften Wohnraum nicht gekauft, sondern gebaut haben, um ihn ihren Mitarbeitern preiswert zur Verfügung zu stellen, sind längst vorbei.

Wiedereinführung von Wettbewerb durch die Elimination des Landgrabbings

Verbietet man Kapitalgesellschaften, Wohnraum zu besitzen und zwingt sie per Gesetz, ihren Wohnraum auf den Markt zu werfen, existiert auf einmal wieder ein Wettbewerb ohne Landgrabber und internationales Finanzparasitentum. Die Landgrabber werden sogar marktgerecht entschädigt.

Wiedereinführung von Wettbewerb durch die Elimination des Schachtelprivileges

Man kann den neuen Strohmann im Bundesfinanzministerium auch ignorieren, um Wachstumsfaker dem Wettbewerb auszusetzen. Läßt man im Gesellschaftsrecht als Aktienbesitzer nur Privatpersonen zu und verbietet Holdingkonstuktionen sowie das Ineinanderschachteln von Kapitalgesellschaften, ist die Party der internationalen Finanzmärkte mit geschenktem Geld beendet. Die Intelligenz des Marktes besteht dann nicht mehr darin, daß internationale Finanzinvestoren durch Aufblasen der Aktien- und Immobilienpreise Wachstum faken, sondern die Faker schrumpfen auf einen marktgerechten Level ein. Sobald Marktintelligenz nicht mehr heißt, astronomische Summen allein durch Neuverpacken und Umstrukturieren verdienen zu können, oder weil morgen einer kommt, der mit noch mehr Schulden auf noch höhere Preise wettet, sinken die Yachten der Wettbewerbsfaker ohne einen einzigen Schuß. Auf einmal herrscht wieder ein Wettbewerb, in dem man sich seine Yacht durch produktives unternehmerisches Handeln verdienen muß. Also durch echte Intelligenz statt der destruktiven Intelligenz der Bilanzfälscher, Steuerbetrüger, Preistreiber und Zocker.

Das parasitäre Wirtschaftsmodell der Preissteigerung durch deregulierte internationale Finanzmärkte hat Hans Eichel (SPD) aus den USA importiert. Vor diesem SPD-Finanzminister war die BRD eine soziale Marktwirtschaft mit echtem Wettbewerb, der allen nützte. Schachtelkonstruktionen waren zwar nicht gesellschaftsrechtlich, aber aus steuerlichen Gründen de facto verboten.

Ob gelb, ob grün, ob rot, ob braun, stets die Bürger in die Röhre schaun!

Stand: 04.08.18